Ein Hundhausen in Norwegen
20 Hundhausen Zeitung 2025 Ein Hundhausen in Norwegen Er ist zwar in der Großstadt Hamburg geboren, aber in dem kleinen Ort Schaalby in Schleswig an der dänischen Grenze aufgewachsen. Dort wohnen seine Eltern heute noch, sein Vater Henner ist übrigens der Schriftführer unseres Familienverbandes. Die Rede ist von Dr. Ulrich Hundhausen, Fachmann für Holzwirtschaft und Holzwissenschaft, der seit Jahren mit seiner Familie in Oslo lebt. Wie er in seinem für die IRG-WP (International Research Group for Wood Protection), also der internationalen Forschungsgruppe für den Schutz des Holzes schreibt, erkläre vielleicht die Nähe seines Heimatortes zu Skandinavien seine Liebe zu den nordischen Ländern.
Eine seiner Tanten, eine Biologin, habe sein Interesse für das Studium der Holzwirtschaft geweckt, für das er sich an der Universität Hamburg einschrieb. Ganz besonders beeindruckt habe ihn der einjährige Auslandsaufenthalt an der Universität von British Columbia in Vancouver, wo er sehr viel gelernt habe. Im nahegelegenen Wintersportzentrum Whistler sei bei ihm die Liebe zum Skilaufen erwacht, der auch ein schwerer Skiunfall keinen Abbruch getan habe.
Danach schrieb er seine Diplomarbeit an der Universität Tromsö in Nordnorwegen über Dendroklimatologie. Dabei geht es um die wissenschaftliche Methode, aus dem Studium der Jahresringe der Bäume Rückschlüsse auf den Einfluß des Klimas auf das Wachstum der Bäume zu ziehen. Der nächste Schritt in Ulrich Hundhausens wissenschaftlicher Laufbahn war die Promotion in Göttingen am Institut für Holzbiologie und Holzerzeugnisse. Sein Thema war, aus Holzspänen durch chemische Behandlung wetterbeständige Fassadenpaneele herzustellen. Noch während seiner Arbeit in Göttingen hörte er von der Ausschreibung einer 21 Hundhausen Zeitung 2025 Forschungsposition am Norwegischen Institut für Holztechnologie (NTI) in Oslo und zog 2009 mit seiner Freundin nach Norwegen. Er beschäftigt sich mit dem Schutz und der Erhaltung von Holz durch Beschichtungen und feuerabweisende Substanzen. 2016 folgte der Umzug mit Frau und Sohn auf die Halbinsel Nesodden im Oslofjord, von der er täglich mit Fahrrad und Fähre zur Arbeit fährt. Er ist nach wie vor sportlich sehr aktiv, im Winter auf Skiern (siehe Bild), im Sommer mit dem Kayak oder beim Windsurfen. Wenn immer es ihm möglich ist, nimmt er an den Internationalen Konferenzen teil, wo sich Wissenschaftler seines Fachgebietes treffen und über die verschiedenen Bedürfnisse und Herangehensweisen im Holzschutz auf dem ganzen Erdball miteinander austauschen.
Unter Verwendung des von Ulrich Hundhausen verfaßten englischen Lebenslaufes